Schröder Restaurierungen

Restaurierung für Holzobjekte; Möbel, Skulpturen und Bilderrahmen

 

Vita


2002 – 2005 Ausbildung zur Tischlerin, Abschluss: Tischlergesellin

2005 - 2006 Teilnahme am Leonardo da Vinci-Programm: Praktikum bei dem Restaurator Luca Meneguzzo in Vicenza

2006 – 2009 Studium „Restaurierung für Holzobjekte“ im Goering-Institut in München, Abschluss: staatlich geprüfte Restauratorin für Holzobjekte

Ab Ende 2009 bis zur Selbstständigkeit in verschiedenen Restaurierungswerkstätten hpts. im Köln-Bonner-Raum gearbeitet

Seit Nov. 2013 mit der eigenen Werkstatt in der Uhlstraße 123 in Brühl 

1982 wurde ich in Brühl geboren. Während meiner Jugend entwickelte sich mein Interesse am Handwerk und an der Kunst. Dies entdeckte ich insbesondere während meiner Schulzeit, als ich eine Facharbeit im Fach Kunst zu dem Thema „Modellhaft vermittelte Fassadengestaltung, orientiert an Gestaltungsprinzipien Antoni Gaudìs“ schrieb. Die Gestaltung der Fassade im praktischen Teil der Facharbeit nahm ich hauptsächlich mit Hilfe von Holz, Pappe, Kupferblech, Gips und Farbe vor.

Im September 2002 begann ich meine Tischlerausbildung in Köln. Währenddessen sammelte ich praktische Erfahrungen in einer Brühler Schreinerei und schloss 2005 meine Lehrjahre erfolgreich als Tischlergesellin ab. Durch die Aufarbeitung einiger Möbel während dieser Zeit entdeckte ich den Beruf des Restaurators für mich.

Über ein halbjähriges Praktikum bei einem Restaurator für Holzobjekte in Vicenza/Italien erhielt ich Einblicke in die vielseitigen Arbeitsbereiche von Restauratoren. Dort lernte ich vertieft die historische Holzbearbeitung kennen. So stellte ich zum Beispiel Kitte nach alten Rezepturen her. Außerdem erlangte ich Kenntnisse in fachgerechten Ergänzungen, der Schellackpolierung, der Vergoldung und Versilberung.

Aufgrund dieser Erfahrung nahm ich im September 2006 mein dreijähriges Studium zur staatlich geprüften Restauratorin für Holzobjekte an der Fachakademie Goering-Institut in München auf. Durch das praxisnahe Studium war es möglich, historische Arbeitstechniken und Rezepturen in den Fachbereichen Holz, Metall und Polychromie kennenzulernen und Gelerntes an Objekten anzuwenden. Mein Studienjahr führte in einem Jahresprojekt die Restaurierung des Prunkschiffes „Delphin“ von König Ludwig I. aus, welches nun im Heimatmuseum in Starnberg besichtigt werden kann.

Auf diese Weise erhielt ich ebenso Kenntnisse in der Gewebe- und Papierrestaurierung. Zuletzt genanntes Fachgebiet vertiefte ich in meiner Abschlussfacharbeit mit dem Thema „Pappmaché-Applikationen: Herstellung und Bearbeitung unter technologischen Aspekten“.

Nach meiner Rückkehr nach Brühl im September 2009 arbeitete ich zunächst in verschiedenen Restaurierungswerkstätten im Kölner Raum. Mittlerweile betreibe ich meine eigene Werkstatt für Restaurierung von Holzobjekten in Brühl. Dort und auch auf den Brühler Antikmärkten kann mir bei der Arbeit zugeschaut und Fragen gestellt werden.